Bereits seit 2014 vereinfacht und standardisiert SEPA alle bargeldlosen Zahlungen im europäischen Geschäftsverkehr. Trotzdem besteht in vielen Unternehmen weiterhin Handlungsbedarf. Nicht zuletzt, weil es regelmäßig zu Änderungen und Ergänzungen kommt. it-economics hat mit einem breit aufgestellten Knowhow im Bereich Zahlungsverkehr bereits viele Kunden aus der Finanz- und Versicherungs-Branche bei der SEPA-Einführung erfolgreich unterstützt.

SEPA: Haben Sie Ihr Ziel erreicht?

  • Haben Sie alle internen Prozesse umgestellt?
  • Haben Sie R-Transaktionen implementiert und beziehungsweise oder können mit diesen souverän umgehen?
  • Arbeiten Sie mit Schecks, die noch umzustellen sind?
  • Sind Ihre Kontoauszüge wieder leserlich bzw. wissen Sie, wie Ihre SEPA-Zahlungen auf den Kontoauszügen Ihrer Kunden erscheinen und sind Sie damit zufrieden?

Um Ihnen fachkundige Beratung und maßgeschneiderte Produktlösungen zu den Themen SEPA Processing, Mandatsmanagement und e-Mandate anbieten zu können, arbeiten wir mit renommierten Partnern zusammen.

Übersicht über die Änderungen der Rulebooks zu November 2016:

Mindestvorlagefrist für CORE-Lastschriften:

Die Mindestvorlagefrist aller SDD-CORE-Lastschriften wird auf einen TARGET2-Geschäftstag reduziert. Damit entfällt die COR1-Option zum 21. November 2016. Die Fristen für Einreichungen bei der Bundesbank sind zu beachten.

Kennzeichnung von Erstlastschriften:

Der Sequenztyp „FRST“ muss mit dem SDD Core Rulebook 9.1 weder bei CORE-Lastschriften noch bei B2B-Lastschriften genutzt werden.

Änderungsindikator im Mandat bei Bankverbindungsänderungen:

Wird ein Mandat bei einer Bankverbindungsänderung weiter genutzt, wird das Kennzeichen „SMNDA“ (= „same mandate new debtor account“; früher: „[…] agent“) gesetzt.


Change Requests für Änderungen der Rulebooks zu November 2017:

Längere Verwendungszwecke im Datensatz zulassen:

Im strukturierten oder unstrukturierten Verwendungszweck sollten mehr Zeichen zugelassen werden. Es sollen bis zu 1.120 Zeichen (= 8 * 140 Zeichen) im Datensatz erlaubt sein. Dies wird mehrere Teilzahlungen wegen fehlender Darstellungsmöglichkeiten von Rechnungsdetails verhindern. Jedoch führt dies voraussichtlich zu Darstellungsproblemen im Kontoauszug und im Online Banking sowie in weiteren Medien.

Optionale Übermittlung der Vorabinformation:

Dem Zahlungsempfänger soll ein Wahlrecht über die Übertragung der Vorabinformation an den Zahlungspflichtigen eingeräumt werden. Dies würde eine Erleichterung für den Zahlungsempfänger bedeuten. Da Rechnungen, Verträge etc. bereits die Funktion der Vorabinformation erfüllen, ist sie nur eine zusätzliche Information. Trotzdem würde dieses Wahlrecht den Verbraucherschutz aufweichen.

Vereinheitlichung der nationalen Kunde-Bank-Formate:

Eine Vereinheitlichung der nationalen Kunde-Bank-Formate für SEPA-Zahlungen würde zu einer höheren Effizienz führen. Das EPC hat einen Harmonisierungsvorschlag erstellt. Die Zahlungsdienstleister sollen verpflichtet werden, diesen unabhängig von den nationalen Formaten als Mindeststandard zu unterstützen.

Unser Leistungsportfolio:

Unser Leistungsportfolio im Bereich SEPA umfasst folgende Angebote:

  • Unterstützung bei der Analyse, im Anforderungsmanagement, bei der Entwicklung, der Projektleitung und der Umsetzung Ihrer SEPA- und Payments-Strategie.
  • Identifizierung von neuen Marktchancen und Anregungen für Ihre europaweite Geschäftsentwicklung.
  • Unterstützung bei der Analyse, im Anforderungsmanagement, bei der Entwicklung, der Projektleitung und der Umsetzung der Rulebook-Änderungen.
  • Unterstützung bei Tests sowie bei der Testautomatisierung für die unterschiedlichen XML-Formate