Der Einfluss des Agilitätsgrads auf den Erfolg von Softwareentwicklungsprojekten unter Berücksichtigung der Unternehmenskultur

Tagungsband Wirtschaftsinformatik

Agile Methoden sind seit einigen Jahren in der Softwareentwicklung etabliert und erfahren vor dem Hintergrund digitaler Transformationsprojekte aktuell eine sehr hohe Aufmerksamkeit. Gleichzeitig erscheinen der Zusammenhang zwischen dem gewählten Agilitätsgrad eines Softwareentwicklungsprojekts und seinem Erfolg sowie die moderierende Rolle der Unternehmenskultur weitestgehend ungeklärt.

An dieser Stelle setzt unsere Forschung an, indem sie die Erfolgswirkung von Agilität in Softwareprojekten quantitativ-empirisch untersucht und dabei die spezifische Kultur des jeweiligen Unternehmens berücksichtigt. Hierzu wurden mit Hilfe eines Fragebogens insgesamt 108 verwertbare Antworten von IT-Projektmitarbeitern gesammelt und mit dem Ansatz Partial Least Squares in einer Mehrgruppenanalyse statistisch ausgewertet. Die Ergebnisse zeigen, dass einerseits ein höherer Agilitätsgrad zu einem höheren Projekterfolg führt, diese Wirkung andererseits aber von der Unternehmenskultur beeinflusst wird. Entsprechend erweitern unsere Forschungsergebnisse die Wissensbasis in diesem Bereich und liefern wertvolle Erkenntnisse für die Praxis der Softwareentwicklung.

Der Fachbeitrag "Der Einfluss des Agilitätsgrads auf den Erfolg von Softwareentwicklungsprojekten unter Berücksichtigung der Unternehmenskultur" entstand in Zusammenarbeit von Prof. Dr. Nils Urbach und Jan Jöhnk, Universität Bayreuth sowie Stefan Lipowsky, Senior Manager, it-economis und Martin Haase, Consultant, it-economics. Er erschien im Tagungsband "13. Internationale Tagung Wirtschaftinformatik - Towards Thought Leadership in Digital Transformation" der Universität St. Gallen und steht hier zum Download zur Verfügung.

Features des "Betriebssystems Mensch" für bessere Zusammenarbeit nutzen: Der Superbug, in: BI-SPEKTRUM 01/2017

Mitarbeiter nutzen, einbinden, einbeziehen. "Crowdsourcing" im eigenen Unternehmen. Das ist nahe liegend und nichts wirklich Neues: viele Augen sehen mehr und vielleicht auch die Nadeln im Datenheuhaufen. Wie kommt Zusammenarbeit zu Stande? Kann man Kollaboration verordnen oder ist sie einfach da? Wie können Organisationen zu geschmeidigen, sich anpassenden Organismen mutieren?

Stefan Knecht beleuchtet in seinem Beitrag im BI-Spektrum 01/2017 die sozialen und strukturellen Randbedingungen für Zusammenarbeit mit einer einfachen Analogie: Das Betriebssystem einer Organisation ist die Unternehmenskultur. Unternehmen wiederum bestehen aus Menschen — und diese fahren ihr eigenes Betriebssystem. Unser »OS H« ist seit 400000 Jahren im Einsatz und hinreichend robust. Der »soziale Kernel« des Homo Smartphonicus unterscheidet sich damit kaum von dem des Neandertalers … der uns im Anzug in der Fußgängerzone nicht auffallen würde.

Unternehmen wiederum können "sharing" und ein offenes Miteinander wollen, dulden … oder noch nicht erfunden haben. Für erfolgreiche Transitionen hilft es, das soziale Betriebssystem anzusehen. Was bringt Menschen dazu, gut und gerne mit anderen zu kooperieren? Welche Bedürfnisse teilen wir und wie wird kooperatives Verhalten belohnt?

Sicher ist nur: um Technologien geht es nicht.

 

Der ganze Artikel ist im BI-Spektrum 01/2017 unter dem Titelthema "Collaboration und BI: Kooperation und Netzwerke steigern Effizienz" erschienen. Der Artikel ist online als PDF verfügbar oder kann als Print-Ausgabe bestellt werden.

Stefan Knecht, Manager, it-economics

Stefan Knecht, Manager, it-economics

Ordnung schaffen: Log-Analysen für verteilte Systeme mit dem Elastic Stack, in: JavaSPEKTRUM 01/2017

Bis vor einigen Jahren war das Analysieren von Log-Dateien ein übersichtliches Thema. In Zeiten verteilter Applikationen, Microservices, Docker und DevOps hat sich die Log-Analyse aber grundlegend geändert. Die Datenmengen wachsen stetig, Applikationen laufen immer öfter verteilt. Um weiterhin den Überblick zu behalten, wird das Thema Log-Aggregation und -Analyse immer wichtiger.
Der Einsatz des ElasticStack stellt hierfür eine elegante Lösung dar, was im Artikel von Sebastian Betzold, Florian Dorau und Roland Völker im JavaSPEKTRUM 01/2017 beispielhaft demonstriert wird. 

Die Ausgabe 01/2017 von JavaSPEKTRUM gibt es im Zeitschriftenhandel oder online hier zu bestellen:

www.java-spektrum.de

Die Autoren

 

Team Improvement and Learning in Self-Organizing Contexts

Lean und agile Methoden sind in den letzten Jahren immer wichtiger geworden und inzwischen ein akzeptierter Ansatz zur Arbeitsorganisation in IT-Projekten. Die Methoden basieren auf der Selbstorganisation von Teams, um effektiv auf die bedeutendsten Herausforderungen der Digitalisierung zu reagieren: Geschwindigkeit und Komplexität. Im vorliegenden Artikel analysieren Stefan Lipowsky, Senior Manager, it-economics, und Prof. Dr. Joel Schmidt, Hochschule für angewandtes Management, Erding, diese neuen Herausforderungen, mit denen sich Teams konfrontiert sehen und bieten eine Synthese neuer Anforderungen an effektive Zusammenarbeit im Team, wobei Zyklen kontinuierlicher Verbesserung und das Lernens im Team im Mittelpunkt stehen.

Der Artikel ist im International Journal of Arts and Sciences (IJAS) erschienen und kann hier heruntergeladen werden: http://www.universitypublications.net/ijas/0903/pdf/M6K396.pdf

English Abstract:

Agile methods for self-organisation of teams have rapidly developed in the IT industry over the last few years and have expanded into other industry areas as well. Understanding of teams and team effectiveness is currently shifting in response to the new challenges in complex working environments and rapid technological developments. This paper makes an analysis of new challenges facing teams and provides a synthesis of new requirements for team effectiveness, concentrating on cycles of continuous improvement and team learning.

The full article is available for download here: http://www.universitypublications.net/ijas/0903/pdf/M6K396.pdf

Error management culture in software development teams: ways to measure

Error management culture in software development teams: ways to measure

In diesem Beitrag, der als Vortrag auf der 8th International Scientific Conference "Theory for Practice in the Education of Contemporary Society" 2015 in Riga gehalten wurde, setzt sich Stefan Lipowsky, Senior Manager, it-economics, mit dem Thema Fehlerkultur in Software-Entwicklungs-Teams aus wissenschaftlicher Perspektive auseinander.

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„Error Culture and Self-Regulation“

Die digitale Transformation erfasst immer weitere Bereiche unserer Lebens- und Arbeitswelt. Damit einher geht eine beschleunigte Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen auf die sich Unternehmen einstellen müssen: neue interne Strukturen und Arbeitsprozesse müssen gefunden werden, um mit dem Wandel Schritt zu halten. Ein entscheidender Faktor, um diese Evolution erfolgreich zu handhaben, ist die Anpassung der Unternehmenskultur.

In ihrem Beitrag „Error Culture and Self-Regulation“ gehen Stefan Lipowsky, Senior Manager it-economics, und Prof. Dr. Joel Schmidt, Hochschule für Angewandtes Management, Erding, der Frage nach, wie Unternehmen die durch die digitale Transformation hervorgerufenen Veränderungen meistern können. Kreative Mitarbeiter und autonom arbeitende Teams spielen dabei eine Schlüsselrolle. Damit zusammenhängend wird auch die Fehlerkultur in Unternehmen als entscheidender Faktor herausgearbeitet. Bisherige Forschungsergebnisse in verschiedenen Arbeitsbereichen werden ausgewertet und systematisiert. Im Ergebnis zeigen die Autoren, dass eine offene Fehlerkultur ein entscheidender Faktor für die Selbstregulation und damit das effektive Arbeiten von Mitarbeitern und Teams ist. Unternehmen sind angesichts des anstehenden Wandels gut beraten sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Der gesamte Beitrag steht in der aktuellen Ausgabe des SEPIKE Journal, Edition 13, kostenlos zum Download zur Verfügung: http://www.sepikecloud.com/

Wettbewerbsorientierter Vertrieb in der Energiewirtschaft

Wettbewerbsorientierter Vertrieb in der Energiewirtschaft

Der Kunde im Fokus – Vertriebspotenziale nutzen und Prozesse optimieren

Die Neuerscheinung „Wettbewerbsorientierter Vertrieb in der Energiewirtschaft - Der Kunde im Fokus – Vertriebspotenziale nutzen und Prozesse optimieren“ befasst sich mit der aktuellen Wettbewerbssituation im deutschen Strom- und Gasmarkt und setzt sich mit der Kundenzufriedenheit, dem Wechselverhalten und den Vertragsstrukturen im Haushaltskunden- und Industriekundensegment auseinander.

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