Design Thinking – Was steckt dahinter?

Design Thinking ist mittlerweile ein immer wiederkehrender Begriff, wenn es um Innovation, Lösungsfindung und agiles Vorgehen geht. Aber was steckt eigentlich genau dahinter und warum könnte es genau für mich und mein Unternehmen etwas sein?

Bei Design Thinking geht es nicht nur um „Design“, also Formen bzw. kreativ schöpferische gestalterische Arbeit, nein es geht auch um Konzeptionelles, um technische Systeme und Prozesse; es handelt sich im Weitesten auch um eine Methode von Praktikern für Praktiker. Es geht darum, Lösungen für vielleicht auf den ersten Blick Unmögliches zu finden und zeitgleich aber auch das Risiko im Entwicklungsprozess zu reduzieren und auf sich immer rascher ändernder Marktanforderungen reagieren zu können.

Vom Bedürfnis zum Prototyp in kürzester Zeit

In Design Thinking werden kreative Prozesse und Methoden mit agilen, iterativen Vorgehensweisen verbunden. Im Zentrum stehen dabei immer der Kunden und die Frage „Was benötigt der Kunde, was ist sein tatsächliches Bedürfnis?“. Dabei kann ein Kunde auch eine Abteilung in der eigenen Firma sein, wenn es darum geht, interne Prozesse zu optimieren.

Ein wesentlicher Schritt ist dabei sehr früh einen Prototyp zu entwickeln und diesen zu testen, um so schnell mögliche Fehlentscheidungen und -entwicklungen zu erkennen oder das Produkt um weitere Features erweitern zu können.

Design Thinking lebt dabei von Diversität sowie unterschiedlichen Sichtweisen und Personen aus verschiedenen Bereichen und Abteilungen.

Der Design Thinking Prozess

Kurz kann man sich einen Design Thinking Prozess – in einem Mikroprozess – wie folgt vorstellen:

  1. Wir starten immer mit einer Challenge – einer Ausgangsfrage. Wichtig dabei ist, dass auch diese im Laufe des Prozesses ggf. angepasst werden kann. Aber hier werden noch keine Lösungen definiert oder betrachtet!
  2. Wir generieren und sammeln Ideen
  3. Wir erstellen einen Prototyp (z.B. mit Lego, Papier, aber auch als Storyboards, Bilder usw.)
  4. Wir testen unseren Prototyp und holen uns direkt Feedback von unserem Kunden bzw. unserer Zielgruppe dazu ein
  5. Wir nehmen das Feedback auf und arbeiten es ein, passen an und entwickeln weiter.

Fazit

Dewsign Thinking

Design Thinking ist eine der innovativsten Methoden, die Unternehmen zur Zeit zur Verfügung stehen. Es berücksichtigt die Erkenntnisse aus dem Marketing, der Kognitions-n und Sozialwissenschaft. Am Ende bedeutet Design Thinking zu hinterfragen, zu verstehen, zu lernen und zu verbessern.  Man könnte auch sagen, dass Design Thinking mehr eine Innovationskultur ist als nur eine reine Methode im Unternehmen.

Lust auf mehr? Unser nächster Design Thinking Kurs findet am 22.-23. Oktober statt. Mehr Infos auf www.it-economics.de/trainings/design-thinking.