Und nu, was machen wir jetzt…?

Es war Mitte März, als auf einmal alles sehr schnell ging. Die Ausgangsbeschränkungen waren da. Jetzt musste es irgendwie funktionieren, die Arbeit von zu Hause, virtuell, remote. Und häufig hat es, für den ein oder anderen überraschend, gut geklappt. Dort wo es hakte, war der Optimismus meist größer – wir kriegen das schon irgendwie hin – als dem Negativen einen zu hohen Stellenwert zu geben.

Von „Chaos“ zu Normalität

Aber jetzt nach fast fünf Monaten ist oft aus dem damals “Neuen”, “Unbekannten”, “Komplexen”, dem vermeintlichen “Chaos” Alltag geworden. Im Grunde konnte man in einem Zeitraffer beobachten, wie ein agiles Vorgehensmodell uns alle, inkl. der Politik, erfasst hat. Gerade in der Politik war es für alle gut sichtbar: Man probiert etwas aus, bewertet es nach zwei Wochen um zu adjustieren, sich weiter vorzutasten, und das über Monate hinweg. Wir versuchen Ordnung in die Abläufe zu bekommen, Teams werden in Gruppen aufgeteilt, um abwechselnd ins Büro zu gehen. Remote Arbeit ist Programm geworden.
Je mehr das Ganze aber zum Alltag wird, sprich wenn das Neue, Unbekannte dem Alltäglichen weicht, desto mehr treten Herausforderungen / Probleme, die am Anfang noch gut von allen getragen wurden, in den Vordergrund.

Das Momentum nutzen für die weitere Transformation

Die spannende Frage ist daher, wie wir es schaffen, die Transformation im Unternehmen umzusetzen. Um einerseits eine flexible Organisation und deren Abläufe u.a. durch Methoden bzw. Tools zu etablieren, zu unterstützen. Der Einsatz von Tools, wie Jira und Confluence, kann hier durchaus eine Möglichkeit sein. Andererseits aber auch, die Mitarbeitenden im Rahmen von Leadership bei dem Thema Veränderung zu begleiten, damit wir sie nicht verlieren.

Hier sind mögliche Themen wie “Erfolgreich remote arbeiten”, aber auch Coaching und die Begleitung der Teams in der agilen Arbeitswelt, in der Transformation zu einem flexiblen Unternehmen, zu nennen. Für mich ist der Begriff Leadership ein langer Wegbegleiter über all die Jahre geworden. Denn gerade beim Wandel einer Organisation, bei Veränderungen zu mehr Verantwortung, Selbstorganisation, ist ein “Führen” durch den Prozess, eine Unterstützung und eine Begleitung durch eine Führungskraft, einen agilen Coach, wichtiger als je zuvor geworden. Ansonsten bewahrheitet sich die Aussage “… ich habe meinen Kollegen verloren, ich sehe und höre nichts mehr von ihm…”.  Das Thema zu lösen, ist dabei gar nicht mal so einfach, denn es gibt kein Patentrezept, hier müssen wir uns wirklich mit den Mitarbeitenden beschäftigen. Wer sagt „Die sind alle jetzt selbstorganisiert“, springt zu kurz meiner Meinung nach.

Fazit

In dem Sinne zu “und  nu, was machen wir jetzt…”, sollten wir die Herausforderung nutzen und den Wandel angehen. Aktiv Dinge hinterfragen und dann vorantreiben, verbessern… Zielgruppen analysieren und Lösungen implementieren, testen, Feedback einholen und ggf. adjustieren. Alles Themen einer agilen Transformation, noch mehr eine Frage des Mindsets und der Haltung.

Wir bei it-economics reden nicht nur darüber, wir leben diese Kultur für uns und unsere Kunden. In unseren Trainings vermitteln wir nicht nur Methoden und Techniken, sondern haben auch immer den Wandel und deren Auswirkung auf die Kultur, die Zusammenarbeit im Blick. Der Mensch ist meiner Meinung nach hier der wesentliche Erfolgsfaktor im Wandel. Daher kann ich nur dazu einladen, es selbst zu erleben. Schauen Sie doch mal in einem unserer Trainings vorbei, sei es z.B. bei Atlassian „Jira & Confluence From Zero to Hero“ oder auf dem Weg zum Certified Scrum Professional®-ScrumMaster.