Ernsthaft? Teamentwicklung mit LEGO® SERIOUS PLAY®

Ihr wollt eine Teamentwicklung virtuell mit Lego machen? Nein, solche Fragen kamen tatsächlich nicht, als wir das Thema firmenintern angekündigten. Im Gegenteil, es kamen eher Sätze wie „Cool, da möchte ich mit dabei sein!“ und „Wow, das interessiert mich, ob das geht. Wo kann ich mich anmelden?“.
In den letzten Monaten ist schon viel über Arbeiten im remote Umfeld gesprochen worden. Ein Thema, das dabei immer wieder in den Fokus kam, ist das Thema Teamentwicklung: Wie schaffe ich es, virtuell ein Team zu bilden, neue Kollegen schnell in ein Team zu integrieren und ein Commitment in einem Team herzustellen? In Präsenz, sprich im Büro, manchmal schon gar nicht so einfach – aber virtuell?

Was genau ist LEGO® SERIOUS PLAY®?

Hier kommt Anke ins Spiel. Anke Haller ist LEGO® SERIOUS PLAY® Facilitator und meinte, sie hätte da was für uns, ob wir das nicht mal machen wollen. Und schon waren wir gefangen von der Idee, eine Teamentwicklung virtuell mit Lego durchzuführen. Wer dachte, er könne endlich mal wieder in Ruhe mit Lego spielen, sah sich schnell getäuscht.

Aber was ist nun LEGO® SERIOUS PLAY® in aller Kürze und was nützt es uns im geschäftlichen Umfeld tatsächlich? Bei der LEGO® SERIOUS PLAY® Methode handelt es sich um einen Kommunikations- und Problemlösungsprozess, bei dem die Teilnehmer durch eine Reihe von Fragen geführt werden, wobei sie immer tiefer in das Thema eintauchen. Oft haben wir Teilnehmer, die in einer Besprechung viel Raum einnehmen, oder Teilnehmer, die sich gerne etwas zurückziehen und nicht direkt einbringen wollen oder können. Hier kommt die Stärke von LEGO® SERIOUS PLAY® ins Spiel. Jeder Teilnehmer baut sein eigenes 3D LEGO® Modell als Antwort auf die Fragen des Moderators. Diese Modelle dienen als Grundlage für anschließende Gruppendiskussionen, Wissensaustausch, Problemlösung und Entscheidungsfindungen.

Die LEGO® SERIOUS PLAY® Methode verbessert die Problemlösung in der Gruppe . Durch den gezielten Einsatz unserer Sinne Fühlen, Hören und Sehen erfordert die Methode, dass die Teilnehmer lernen und zuhören, und gibt allen Teilnehmern eine Stimme. Sie wirkt quasi wie eine gemeinsame Sprache, unabhängig von Kultur oder Position.

So funktioniert es

Anke führte uns behutsam, aber auch sehr klar, durch die einzelnen Prozessschritte und zog dabei – im positiven Sinne – die Zügel immer etwas mehr an. Dies geschah durch fünf Runden, bei denen sie jeweils eine Aufgabe bzw. Frage stellte und jeder diese zuerst für sich bearbeitete, um sie dann dem Team vorzustellen. Dabei wurde die Fragestellung von Runde zu Runde immer spezifischer und mehr auf das Thema zugeschnitten – man tauchte förmlich in die Thematik ein. Das Ziel, das Commitment zum Team, schälte sich mit jeder Runde immer mehr heraus.

Starteten wir noch mit „Such Dir mal drei Teile heraus“, um dann im zweiten Schritt zu sagen „Wer bin ich, basierend auf diesen Legoteilen?“, ging es immer weiter Richtung „Was ist mir wichtig?“, “Worauf baue ich?“, „Was erwarte ich von einem guten Team?“ und „Was bin ich bereit einzubringen?“. Der Clou dabei ist der Prozess, den jeder einzelne pro Übung durchläuft: von der Aufgabe über das Bauen, Erklären und Zuhören bis zum aktiven Fragen. So bekommt jeder eine Chance, sich auszudrücken und zu der Entwicklung beizutragen.

Fazit

Innerhalb von zwei Stunden hatten wir nicht nur viele neue und spannende Erkenntnisse über uns und unsere Kolleg*innen gewonnen, sondern wir hatten auch ein finales Team-Commitment entwickelt, auf das wir alle stolz waren. Wir werden daher das Thema „Teamentwicklung virtuell mit LEGO® SERIOUS PLAY® “ in unser Trainingsangebot für Teams, die remote arbeiten, aufnehmen und es bei uns selbst alle Neueinsteiger oder in neu zusammengestellten Projektteams nutzen.

Falls wir Ihr/Dein Interesse geweckt haben, die Teamentwicklung mit LEGO® SERIOUS PLAY® im Team zu machen: Wir unterstützten gerne! Seriously!