Wie misst man Clean Code?

Wie misst man Clean Code?

Als Software-Entwickler stehe ich am Ende des Tages mit einer mal mehr, mal weniger großen Menge neuen Codes da und stelle mir die Frage: Wie gut ist das, was ich heute geschrieben habe?

Genauso wie viel andere neige ich aber dazu, nicht immer 100 % objektiv zu sein, wenn ich die Qualität meines Codes selber beurteilen muss. Deswegen ist in unserer „Definition of Done“ festgelegt, dass jeder Code durch einen Kollegen revidiert werden muss. Dadurch erhalte ich eine zweite, unabhängigere Sicht auf meinen Code.

Falls man aber gerade keinen Kollegen zur Hand hat, hilft es auch, nacheinander die Prinzipien des Clean Codes durchzugehen und den Code darauf zu überprüfen, wie gut die Prinzipien dort umgesetzt sind. Und um dem eigenen, wohlwollenden Blick ein wenig Objektivität zur Seite zu stellen, hat es sich für mich bewährt, ein paar Code-Metriken zur Unterstützung heranzuziehen.

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Mit der Abrissbirne zu besseren Unittests - Erkenntnisse beim Kaffeetrinken mit Uncle Bob

Mit der Abrissbirne zu besseren Unittests - Erkenntnisse beim Kaffeetrinken mit Uncle Bob

Durch glückliche Umstände hatte ich vergangenes Jahr die Möglichkeit, an einem zweitägigen Workshop mit Robert C. Martin – besser bekannt als „Uncle Bob“ – teilzunehmen. Ich hatte zu dieser Zeit bereits einige Erfahrung mit testgetriebener Entwicklung gesammelt, sowohl in Coding Dojos als auch in der täglichen Projektarbeit. Die Arbeitsweise durch das Vorgehen nach TDD (test-driven development) hatte signifikant positive Auswirkungen auf die Qualität der Software, die wir bauten, und gab uns ein Gefühl für eventuelle Schwachstellen der Anwendungen.

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