Kategorie: Projektmanagement (Seite 1 von 2)

5 Gründe, warum viele Retrospektiven Zeitverschwendung sind

Retrospektiven sind besondere Treffen am Ende von Sprints oder anderen Arbeitsabschnitten, bei denen das Team einen Schritt raus aus der Alltagshektik macht und sich die eigene Arbeitsweise anschaut und Wege findet, diese zu verbessern. Als Scrum Trainer betone ich natürlich, wie essenziell sie für produktives und zielorientiertes Arbeiten in den komplexen Umfeldern von heute sind, in denen Überraschungen normal sind und detaillierte Verfahrensanweisungen nicht zum Erfolg führen. Trotzdem erleben viele Scrum Teams nur allzu oft Retrospektiven, die langweilig und schmerzhaft sind, die kaum oder gar keine hilfreichen Ergebnisse liefern. Mit jeder Retro werden die Team-Mitglieder frustrierter. Im Zweiergespräch kommt heraus: sie halten die Retrospektiven für reine Zeitverschendung. Und – sie haben Recht!

Agiles Management: Das OKR-Framework im Überblick

OKR – Objectives and Key Results – bezeichnet eine agile Management Methode, in deren Mittelpunkt Ziele stehen, denen jeweils messbare Ergebnisse zugeordnet werden. OKR ist eine einfache und effektive Methode, Ziele zu setzen, diese zu synchronisieren und dabei Erfolge messbar zu machen. Im Mittelpunkt des OKR-Frameworks steht ein dreimonatiger, iterativer Prozess in dessen Verlauf Ziele und damit verbundene Schlüsselresultate definiert werden und man ihren Erfolg nachverfolgt. Wir stellen hier das Framework und seine Vorteile in einem kurzen Überblick vor.

Digitale Transformationsprozesse erfolgreich gestalten – it-economics und Point B starten Partnerschaft

it-economics und Point B kombinieren ihre Stärken und arbeiten künftig beim Thema digitale Transformation zusammen. Umfassendes Change-Management- und Kommunikations-Knowhow von Point B trifft auf technologisches und methodisches Fachwissen von it-economics. Als erstes gemeinsames Projekt der Partnerschaft stellen die beiden Unternehmen den „Agility Radar“ vor.

Erfahrungsbericht Risikomanagement nach IPMA

Ist Risikomanagement zum Lückenfüller im Projektmanagement geworden? Ist Risikomanagement mittlerweile ein scheinbar verzichtbarer Teil der Projektsteuerung? Immer wieder kam die Frage auf, unterhalb welcher Relevanz einzelne Risiken ignoriert werden können, da für eine vernünftige Überwachung keine Zeit besteht. Der Stellenwert vom Risikomanagement als Disziplin des Projektmanagement hatte abgenommen und das Interesse der Mitarbeiter auch.

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Mitarbeitermotivation in agilen Projekten

Unbestritten ist die direkte Abhängigkeit von Mitarbeitermotivation zur Leistung und damit zu erfolgreicher (Projekt-)Arbeit. Je motivierter man ist, desto höher ist die Leistungsbereitschaft, der Einsatz für ein Projektziel, der Qualitätsanspruch etc.In diesem Artikel möchten wir der Frage nachgehen, in wie weit die gewählte Projektmanagement-Methodik, im Speziellen die immer stärker verbreiteten agilen Vorgehensmodelle, auf die Motivation einzahlt.

Agile World 2017 – Agilität als Weg

Kongresse fühlen sich für Teilnehmer manchmal an wie der Wartebereich eines verspäteten Fluges. »Hurry up and wait — gleich geht’s los«. Oder wie ein flash mob in einer Aussegnungshalle: kann man machen, passt aber nicht. In seltenen Fällen wird ein Kongress zu einem lustigen Ausflug, einem Klassentreffen mit Fanta und Geschichten aus der letzten Reihe. Und noch viel seltener muss ich mich positiv ärgern, heisst: abwägen zwischen Vorträgen, Talks und Workshops, die um die selbe Zeit konkurrieren. Themen und Menschen, die ich alle erleben will, die aber dummerweise zur selben Zeit stattfinden. So war das für mich auf der Agile World 2017 am 26. und 27. Juni in München. 

Projekt Assessments – wie gut laufen Ihre Projekte wirklich?

Ausgangslage – was sind die kritischen Erfolgsfaktoren für den Projekterfolg und woran scheitern Projekte?

Projekt Assessments geben Aufschluss über die aktuelle Situation von Projekten, Programmen oder ganzer Portfolios. Sie bieten zudem die Möglichkeit, Verbesserungen und Optimierungen frühzeitig zu erkennen sowie notwendige und geeignete Maßnahmen zielgerichtet und priorisiert vorzunehmen.

Keine Zeit mit Garbage Processing verschwenden!

Am 11. September 2014 fand das vierte Berliner Requirements Engineering Symposium zum Thema „Anforderungsmanagement erfolgreich umgesetzt – was wir vom Software Engineering lernen können!“ statt. Dabei standen die Erfolgsfaktoren gelungener Projekte im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen. Erstmalig hat sich auch die it-economics an diesem Symposium beteiligt. Veranstaltet wurde das Symposium von der InMediasP GmbH zusammen mit dem Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK.

Aufwandsschätzungen in Softwareentwicklungsprojekten – hätten Sie’s lieber klassisch oder agil?

In meinem letzten Blog „Gut geschätzt ist halb gewonnen“ habe ich verschiedene Verfahren zur Aufwandsschätzung vorgestellt, die – so wie ich selbst – allesamt ihre Wurzeln im klassischen Projektmanagement haben. Bewusst hatte ich dabei die agile Methodik ausgeklammert. Heute möchte ich eine kleine Brücke zwischen den damals vorgestellten „klassischen“ Verfahren und dem Schätzverfahren nach Scrum schlagen. Zu häufig höre ich Postulate wie „Scrum ist etwas völlig Neues“, „Nur der agile Ansatz ist richtig“ oder „Das klassische Projektmanagement ist altmodisch, out, zum Scheitern und zum Aussterben verdammt“.