Mentoring-Programm

Es gibt verschiedene Arten von Mentoring in Unternehmen. Bei it-economics steht weniger der fachliche Kontext im Vordergrund, sondern eher der zwischenmenschliche Aspekt.

Wir stellen allen Mitarbeitenden eine vertrauensvolle Ansprechperson zur Seite, die gerade den Einstieg nach dem Onboarding– oder nach einer längeren Abwesenheit – erleichtern soll. Auch über die Probezeit hinaus steht sie bei allen Angelegenheiten, Fragen und Unsicherheiten hilfsbereit zur Verfügung. Wir haben derzeit rund 70 Mentor*innen, die uns an allen deutschen Standorten unterstützen.

Integration ins Team nach dem Onboarding und über die Probezeit hinaus

2 Personen sitzen sich gegenüber

Was viele vielleicht nicht bedenken: nach dem Onboarding geht es erst richtig los. Nun sind zwar alle Neustartenden mit den wichtigen Infos versorgt, dennoch tauchen im Nachgang oftmals noch einige Fragen und Unsicherheiten auf. Hier leisten die Führungskräfte und Teammitglieder eine großartige Unterstützung. Es ist dennoch hilfreich, auch außerhalb des direkten Arbeitsbereiches eine neutrale Ansprechperson zu haben. Bis man richtig im Unternehmen angekommen ist, alles weiß und ein Netzwerk aufgebaut hat, kann viel Zeit vergehen.

Neutralität wahren durch klare Rollenverteilung

Nun gibt es Führungskräfte, Projektleitende, Career Advisor, Kolleg*innen in der Abteilung oder im selben Projekt; wer eignet sich denn nun am besten als Mentor*in?

Bei it-economics haben wir die Arbeits- und Begleitrollen bewusst getrennt und achten darauf, dass nicht die direkte Führungskraft Mentor*in ist, sondern jemand in einer neutralen Position mit beruflich viel Erfahrung. Dies ermöglicht einen vertrauensvollen und offenen Austausch mit dem/der Mentor*in, der/die oft einen anderen Blick auf die Dinge hat und wertvollen Input geben kann.

„Kernstück des Mentorings ist die individuelle Beziehung zwischen Mentee und Mentor*in. Grundlage ist eine vertrauensvolle Zusammenarbeit, welche es dem Mentee ermöglicht, offen über Ideen, Fragen und Befürchtungen zu sprechen.“

Was macht gute Mentor*innen aus?

✔️ Verantwortungsbewusstsein
✔️ Fürsorge
✔️ Interesse am Mitmenschen
✔️ Freude am Wissensaustausch
✔️ Empathie
✔️ Hilfsbereitschaft
✔️ Vertrauenswürdigkeit
✔️ Verschwiegenheit

2 Frauen zeigen sich etwas auf einem Bildschirm

Ein regelmäßiger und persönlicher Austausch ist das A und O. Die Gespräche finden während der Arbeitszeit statt oder beim Restaurantbesuch, zu dem der/die Mentor*in seinen/ihren Mentee einmal im Quartal einlädt. Die Kosten dafür werden von it-economics übernommen.

Mit Profilen zum Match – Das unterscheidet das Mentoring bei it-economics von anderen

Wir versuchen immer, mittels Profilen, ein harmonisches Match zwischen Mentee und Mentor*in zu finden. Nicht nur die beruflichen Werdegänge werden miteinander verglichen, sondern auch die privaten Aspekte. Sowohl Mentor*in als auch Mentee füllen jeweils die Profile aus und erhalten diese gegenseitig voneinander. Haben Mentor*in und Mentee beide z.B. Kinder und spielen gerne Tennis, hat man hier natürlich großartige Gemeinsamkeiten für den zukünftigen Austausch.

Das klingt zugegebenermaßen ein bisschen nach Partnervermittlung, funktioniert in der Praxis aber ganz gut und dient auch als Eisbrecher. So wissen beide, wer sich denn bei ihnen meldet und das senkt wiederum die Hemmschwelle.

Die Gestaltung und Häufigkeit ihres Austausches können sie frei festlegen, wir geben lediglich die Rahmenbedingungen vor. So können Mentor*in und Mentee auch entscheiden, ob sie den Austausch nach einem Jahr weiterhin aufrecht erhalten oder der Mentee bereits so gut integriert ist, dass ein aktiver Austausch nicht mehr notwendig ist.

Themen, bei denen Mentor*innen weiterhelfen

  • Wissensaustausch
  • Die richtigen Ansprechpartner*innen finden
  • Informationen finden
  • Einladung zu internen Veranstaltungen und Gruppen
  • Netzwerkaufbau
  • Vereinbarkeit von Familie und Beruf
  • Private und berufliche Herausforderungen
  • Dos and Don’ts auf informeller Ebene
  • Selbstorganisation
  • Ausflugstipps rund um das Office
  • Gemeinsame Interessen, Hobbys
  • Hilfe bei Konflikten

Fazit: Mentee und Mentor*in profitieren voneinander

Mentees werden im direkten Anschluss an das Onboarding bei it-economics von ihren Mentor*innen über die Probezeit hinweg begleitet. Das gibt ihnen Sicherheit und eine zusätzliche Ansprechperson für objektive Rückmeldungen. Ein Sprung ins kalte Wasser wird vermieden. Der Mentee kommt somit schneller im Unternehmen an und baut eine stärkere Bindung auf.

Mentor*innen haben Freude an ihrer Rolle, neue One Team-Mitglieder willkommen zu heißen, zu integrieren und ihnen zur Seite zu stehen. Sie übernehmen Verantwortung und können auch vom gegenseitigen Wissensaustausch mit dem Mentee profitieren. Zudem bauen sie ihre Empathie aus und lernen das Unternehmen auch noch mal aus einer anderen Perspektive kennen – durch die geteilten Erfahrungen des Mentees.

Judith Spitzenberger

Autorin

Judith Spitzenberger
Senior HR Specialist