Warum IT eine Erfolgsgeschichte von und mit Frauen ist – und was beide gemeinsam haben

Lange Zeit wurde sowohl die IT-Branche als auch das Können und Wissen vieler Frauen stark unterschätzt. Mitte des 20. Jahrhunderts galt das sogenannte „Computing“ als typischer Frauenberuf, der zu seiner Zeit nicht wirklich Anerkennung fand. Heutzutage kennt man die Errungenschaften einer Joan Clarke zusammen mit Alan Turing zu ENIGMA, welche den Ausgang des zweiten Weltkriegs wesentlich beeinflusste, oder auch die erste Mondumrundung Weihnachten 1968 mit Apollo 8 dank der extrem komplizierten Programmierungen und Berechnungen einer Margaret Hamilton erstmalig durch Hollywood-Filme. Andere Meilensteine wie der erste Compiler 1952 von der „COBOL-Oma“ Grace Hopper haben eine heutige Digitalisierung überhaupt ermöglicht und sind dennoch fast in Vergessenheit geraten. 

Margaret Hamilton, Quelle: Wikipedia

Margaret Hamilton, Quelle: Wikipedia

Bild: Margaret Hamilton mit ihrem ausgedruckten Computing-Skript zur Berechnung der Mondumrundung 1968. Dieses Skript lief auf einem Computer mit einer geringeren Performance als unsere Handys und berechnete und koordinierte minutengenau den Raketenantrieb der Apollo 8. Bereits bei einem kleinen Fehler, wäre die Crew entweder auf den Mond „gefallen“ oder auf Ewigkeiten in den Weltraum katapultiert worden. Die berühmte Mondlandung von Neil Amstrong wäre dann ein Jahr später sicherlich auch nicht erfolgt.

Just do „IT“

Wenn man sich mit der Geschichte über Frauen in der Informatik auseinandersetzt, dann kommt man schnell zu den Fragen, warum die IT-Branche zu einer „Männerdomäne“ geworden ist, und warum trotz vieler Bemühungen sich immer weniger Frauen für Informatikstudiengänge einschreiben? Dies ist zumindest in vielen europäischen Ländern, außer bei unseren bulgarischen Kollegen, der Fall.

Viele Eigenschaften, die in der Digitalisierungswelt gebraucht werden, bringen Frauen mit: Analytische Fähigkeiten, um sich in komplexe Problematiken reinzudenken; ein strukturiertes und aufgeräumtes Vorgehen, um agile und wertschöpfende Prozesse zu unterstützen und schließlich eine ausgeprägte Kommunikationsfreude, um mit das wichtigste – nämlich die Teamarbeit – zu stärken.

Das Interesse müsste gerade bei der Generation Y groß sein, denn in der heutigen Technologiebranche gestaltet jeder die Zukunft mit, es wird nie langweilig und man lernt auch nie aus. Von Frontend bis Backend, vom fachlichen- zum organisatorischen Fokus – das Umfeld ist vielfältig und groß. Programmiersprachen sind auch nur Sprachen, die mit jeder Anwendung besser, präziser und klarer werden. Ich kann nur raten – probiert es doch einfach mal aus!

Be a part of „IT“

Gerade bei it-economics ist die Vielfalt groß, da unsere Berater von unterschiedlichen DAX-Unternehmen ihre Expertise regelmäßig als „One-Team“ austauschen, sich vernetzten und im Bereich der Wissens- und Weiterbildung stark investieren. Während wir uns darauf fokussieren für unsere Kunden Mehrwert zu schaffen, haben wir enorme Freiheiten und können unserer Kreativität freien Lauf lassen und das in einem hierarchisch-flachen und recht familiären Umfeld.

Julia Radick, Managing Consultant, it-economics

Julia Radick, Managing Consultant, it-economics

Ich selber bin über einen kleinen Umweg zur IT-Welt gekommen. Nach meinem BWL-Diplom habe ich in meinem Logistik-Master in Prozess- und Kostenoptimierungen meine Freude gefunden. Bei einem solchen Thema kommt man an der IT natürlich nicht vorbei. Später im Berufsleben haben mich ERP-Systeme und deren Integrationsmöglichkeiten begeistert. Dabei musste ich einiges an IT-Grundwissen erarbeiten, aber das war aufgrund der Weiterbildungsmöglichkeiten kein Problem. Schließlich sind ja in der IT-Branche auch noch alle am Lernen und somit der Weg das Ziel. Hauptsache ist, man wagt den Schritt.

Wir haben dein Interesse geweckt? Dann schau dir doch mal die Karrieremöglichkeiten bei uns an: https://www.it-economics.de/karriere/