Dual studieren bei it-economics – unser Einstieg in die Welt der IT-Beratung

Andrea Schedlbauer, Consultant bei it-economics

Andrea Schedlbauer, Consultant bei it-economics

Wolfgang Rösch, Consultant bei it-economics

Wolfgang Rösch, Consultant bei it-economics

Andrea Schedlbauer und Wolfgang Rösch sind Duale Studenten bei it-economics und verbinden Berater-Praxis mit einem Masterstudium in Wirtschaftsinformatik an der Hochschule für angewandtes Management in Ismaning. Wie fühlt sich der Einstieg in die Berufswelt der IT-Beratung an? Wie funktioniert die Kombination von Arbeitsalltag und Studium? Welche Chancen und Herausforderungen gibt es? Andrea und Wolfgang schildern ihre ersten Erfahrungen als Duale Studenten bei it-economics.

Für Absolventen eines wirtschaftswissenschaftlichen Bachelorstudiengangs, wie wir es sind, stellt der Einstieg in die Berufswelt der IT-Beratung eine anspruchsvolle Herausforderung dar. In sämtlichen Wirtschaftsbranchen und somit auch im Finanz- und Versicherungsdienstleistungssektor, in welchem wir als Berater tätig sind, führt längst kein Weg mehr an der tiefgreifenden Integration digitaler Anwendungen und Services in die Geschäftsprozesse vorbei. Und doch fühlt es sich als frisch gebackener IT-Consultant an, als öffnete sich von heute auf morgen eine völlig neue, weitläufige Welt moderner Informationssysteme und digitaler Dienstleistungen.

Wir sind die Neuen oder Fragen über Fragen:

Unsere Qualifikation sowie unsere berufliche Vorerfahrung in Projektmanagement und Business Analyse verhalfen uns zu einem erfolgreichen Projekteinstieg und zu schnellen persönlichen Fortschritten im neuen Arbeitsumfeld. Täglich umgeben von neuen Fachbegriffen und komplizierten Abkürzungen galt es nicht nur diese zu lernen, sondern sie viel mehr zu entschlüsseln, um letztlich die Zusammenhänge dahinter zu erkennen und zu verstehen. In dieser spannenden Onboarding-Phase konnten wir von den Erfahrungen sowie vom Know-how unserer it-economics Kollegen profitieren, die Teil unseres Projektteams waren und die uns halfen, uns mit unserer neuen Arbeitswelt vertraut zu machen.

Das duale Studium als Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis

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Zusätzlich zum Berufseinstieg in eine zukunftsträchtige Branche, mit abwechslungsreichen Projekten bei interessanten Kunden, profitieren wir von der Möglichkeit mit der Unterstützung von it-economics ein berufsbegleitendes Masterstudium in Wirtschaftsinformatik zu absolvieren. Das Studium findet in Kooperation mit der Hochschule für angewandtes Management (HAM) statt und bietet durch ein integriertes, semi-virtuelles Studienkonzept ein hohes Maß an flexibler Zeitgestaltung, wie auch Praxisnähe. In den überwiegenden „Online-Phasen“ werden strukturierte Studieninhalte und Übungsaufgaben über eine Lernplattform zur eigenverantwortlichen Bearbeitung bereitgestellt – hier sind Disziplin und Organisationstalent gefragt. Ergänzend dazu finden über das Semester verteilt drei separate Präsenzwochen statt, in denen Dozenten aus der Wirtschaft wichtiges Fachwissen anschaulich vermitteln und uns Studenten spannende Einblicke in ihre persönlichen Erfahrungen aus dem Projektalltag gewähren.

Grundsätzlich erstreckt sich der duale Master in Wirtschaftsinformatik über drei Semester. Für alle „Non-Techies“ wie uns startet das Studium mit einem Informatik-Vorsemester, in welchem im Rahmen von fünf Vorkursen die technischen Grundlagen für das Hauptstudium erworben werden. Unsere Hochschulzeit an der HAM verlängert sich somit um ein Semester, das die folgenden Vorkurse umfasst:

  • Einführung in die Informatik

  • Datenbanksysteme

  • Software Engineering

  • Softwareentwicklung

  • Datenstrukturen & Algorithmen

„Einführung in die Informatik“ dient als grundsätzlicher Einstieg in die Struktur und Begrifflichkeiten aus der Informatik. Hier haben wir eine fundierte Übersicht über viele technische Komponenten erhalten, vom Prozessor bis zur Schichtenarchitektur in der Netzwerkkommunikation. Zum anderen wurde uns ebenfalls konkretes Wissen über Planung und Einsatz von Anwendungs- und Informationssystemen in der Praxis vermittelt.

Neben dem anwendungsgerechten Einsatz von Software ist deren professionelle Erstellung ein Hauptbestandteil des Aufgabenspektrums einer IT-Beratung. „Software Engineering“ stellte uns die Vorgehensmodelle und Methodik der Entwicklung von Software vor. Der Kurs bot einen Einstieg in die Abfolge dieser Prozesse von der Anforderungserhebung und Systemmodellierung bis zur abschließenden Qualitätssicherung über verschiedene Testverfahren.

Alles rund um die Datenverwaltung und -manipulation, inklusive zentraler Transaktionsprinzipien und zu vermeidender Anomalien im Datenmanagement wurde in „Datenbanksysteme“ vermittelt. Zudem wurden eigenständig Datenmodelle für vom Dozenten vorgeschlagene Anwendungsfälle erstellt. Einen sehr interaktiven Part im Unterricht nahm das Schreiben von SQL-Abfragen in den Präsenzphasen ein. Hierfür konnten wir bereits im Online-Material auf ein sehr gutes Tutorial zurückgreifen, sowie an einer gemeinsam auf unseren Rechnern eingerichteten Datenbank üben.

Richtig zur Sache in der Programmierung ging es schließlich in den beiden Kursen „Softwareentwicklung“ und „Datenstrukturen & Algorithmen“. Beide Kurse bestanden zu großen Teilen aus konkretem Coding in Java. „Softwareentwicklung“ machte uns mit der Idee des objekt-orientierten Programmierens, der Entwicklungsumgebung und dem Bauen unserer ersten Klassen und Methoden vertraut. In den Präsenzphasen wurden gemeinsam Coding-Aufgaben in Bezug zu zuvor erlernten Konzepten, wie „Vererbung“ oder dem schönen Wort „Polymorphie“, gelöst.  Zudem lernten wir die Code-Verwaltung und -Versionierung mittels Git und Github kennen, um so zu Hause nahtlos an den erstellten Code-Fragmenten weiterarbeiten zu können.

In „Datenstrukturen & Algorithmen“ ging es schlussendlich um das logisch optimierte Schreiben von Code, wiederum mit hohem Anteil an tatsächlicher Java-Programmierung. Bestandteile waren die u.a. die Erstellung von Methoden zur Erstellung bekannter Datenstrukturen wie Stack oder Queue und das Kennenlernen von Laufzeitanalysen anhand von Sortierungsverfahren.

In jeder einzelnen dieser Kurzbeschreibungen hätten wir ergänzen können, wie viele Begriffe wir vor Semesterstart bereits gekannt hatten – es wären nicht viele gewesen. Der Wissenssprung war wirklich enorm und aufgrund der Kursstruktur musste sich wirklich keiner einer Nachfrage scheuen: Dank der kleinen Studiengruppe konnten die Dozenten in ihren Vorlesungen ausgiebig auf unsere Bedürfnisse, Probleme und individuelle Fragestellungen eingehen. Besonders gefallen hatten die Interaktivität und die kursübergreifende Abstimmung der Vorlesungsinhalte und Fallbeispiele. Mit der Zeit entstand ein Gesamtbild und Zusammenhang in unseren Köpfen, welches uns nun gut auf das anstehende Hauptstudium vorbereitet hat.

Chancen nutzen und Herausforderungen annehmen – Im dualen Studium bei it-economics

Herausforderungen

  • Freizeit „opfern“

  • Organisationstalent entwickeln

  • Disziplin und Durchhaltevermögen

  • Fragen stellen und nach Hilfe fragen

Chancen

  • Neues Wissen in der Praxis anwenden

  • Erfahrungen aus der Praxis mit ins Studium nehmen

  • Aha-Momente in Theorie und Praxis

  • Vom Erfahrungsschatz der Kollegen profitieren


Ist das Duale Studium was für Dich?

Wollen:

  • Hast du Lust, dich neben der Arbeit weiterzubilden?

  • Interessierst du dich für neue Technologien?

  • Willst du lernen?

  • Bist du bereit, in deiner Freizeit Zeit zu investieren?

  • Hast du Lust, Beruf und Praxis zu verbinden?

Können:

  • Bringst du alle nötigen Zulassungsvoraussetzungen mit

  • Keine Angst vor dem Schritt ins Ungewisse, du kommst, um zu lernen?

Du kannst die Fragen mit Ja beantworten? Dann bewirb Dich doch bei uns!