Wenn Developer einen Ausflug machen - Coding Camp 2016

Raus aus dem Hemd, rein ins Nerd-Shirt: Zeit fürs Coding Camp 2016. Erstmals über 30 Kollegen fanden sich im malerischen Schliersee ein, um inmitten unberührter Natur ihre High-Tech-Oase einzurichten und zwei Tage lang vor allem eines zu tun: coden. 

Die unendlichen Weiten von JavaScript

JS-Experte Golo Roden hieß die Teilnehmer mit seiner Keynote willkommen in der schnellen, brodelnden Welt des JavaScript, wo 2016 schon die Erinnerungen an 2015 verblassen und 2014 längst zur grauen Vergangenheit gehört. JavaScript-Neulinge bekamen einen Einblick in das bunte JS-Framework-Biotop und lernten die Illusion loszulassen, 2016 "mal eben" eine einfache Webanwendung zu schreiben. 

Ausgerüstet mit dem richtigen Mindset und einer funktionierenden Entwicklungsumgebung schwärmten alle aus, um die Räumlichkeiten in Coder-Höhlen aus Kaffee, Kabel und Notebook-Lagern zu verwandeln. Nach dem bewährten Open Space Rezept, wurden Ideen gesammelt, Gruppen gebildet und in Selbstorganisation spannende Projekte bearbeitet. Dabei heraus kamen unter anderem eine selbstaktualisierende Börsenchart-App, ein Tetris-Klon, Chat-Bots für HipChat und Slack, und eine Raspberry Pi Roboter, der seine Umgebung scannte. Begriffe wie ReactJS, Babel, Websockets, node.js oder Phaser wurden dabei für viele vom Buzzword zum Handwerkszeug. Auch wenn JavaScript für den Neuling die eine oder andere Tücke bereithält - mit einem Coach wie Golo, musste niemand lange ratlos bleiben. 

Agil mit Spaghetti und Bier

Am Freitagabend wurden die Fingerkuppen von den Tastaturen gelöst um mit einem Spaghetti-Turm-Projekt Agilität zu beweisen. Später wurde es noch gemütlich und unsere Coder ließen den Abend - wir sind in Bayern - mit dem einen oder anderen Bier zu Ende gehen.

Nachdem Kopf und Rechner am Samstag neu gebootet waren, wurden die Projekte eifrig zu Ende gehackt und präsentiert. Man durfte staunen, was an weniger als zwei Tagen möglich ist, wenn man den Technik-Spieltrieb von der Kette lässt. Mit guten Erinnerungen und neugewonnenem JavaScript-Wissen im Gepäck ging es nach Hause. Sicher auch mit Vorfreude auf das Coding Camp 2017.